Dr. med. dent. Wolfgang Morche Ihr Spezialist für Kieferchirurgie
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Weisheitszahnentfernung

Die Entfernung der Weisheitszähne zählt zu den häufigsten operativen Eingriffen in der Praxis von Dr. Morche in München-Schwabing. Erfahren Sie hier mehr rund um das Thema Weisheitszahnentfernung.

Was sind Weisheitszähne?

Die Weisheitszähne werden häufig auch als „Achter“ bezeichnet und befinden sich an letzter Stelle in der Reihe der Backenzähne auf jeder Seite des Kiefers. Erst im Alter zwischen 16 und 20 brechen diese Backenzähne in die Mundhöhle durch. Damit sind sie das Schlusslicht der zweiten Zähne. Häufig können die Weisheitszähne jedoch nicht normal wachsen, weil sie zu wenig Platz im Gebiss haben und deshalb schräg liegen. Dadurch bleiben Weisheitszähne bei vielen Menschen vollständig im Kiefer eingeschlossen (retiniert) oder kommen nur teilweise durch (teilretiniert).

Wann ist es sinnvoll, die Weisheitszähne entfernen zu lassen?

Im ersten Schritt wird mit Hilfe eines Röntgenbilds festgestellt, wie die Lage der Weisheitszähne ist. Haben die „Achter“ genug Platz, können gerade aus dem Kiefer herauswachsen und sich an die anderen Backenzähne angliedern, ist eine Entfernung meist nicht notwendig. Weitaus häufiger jedoch sind die Weisheitszähne gekippt, liegen im Knochen oder/und haben keinen Platz durchzubrechen. Dann sollte eine planmäßige Entfernung in Erwägung gezogen werden, bevor eine Entzündung o.Ä. die notfallmäßige Extraktion nötig macht.

Weisheitszähne können gegen Nachbarzähne drücken und diese schädigen. Der Druck kann Schmerzen und Entzündungen auslösen, im schlimmsten Fall sogar die Wurzel des benachbarten Zahns schädigen. Da sich die weit hinten liegenden Weisheitszähne schlecht reinigen lassen, können Bakterien den Zahnschmelz angreifen und Karies auslösen. Zusammenfassend ist eine Weisheitszahn-OP empfehlenswert, wenn:

  • im Kiefer zu wenig Platz für einen Durchbruch ist
  • der Weisheitszahn andere Zähne oder den Kiefer schädigt
  • Entzündungen drohen
  • der Weisheitszahn bereits von Karies befallen ist

Am besten werden Weisheitszähne im frühen Erwachsenenalter entfernt. Die Vorteile: Der Kieferknochen ist noch ziemlich weich und die Heilung verläuft in der Regel komplikationslos und schnell. 

Wie läuft die Entfernung der Weisheitszähne ab?

Die Zahnentfernung kann dabei einzeln oder seitenweise erfolgen oder mehrere Zähne in einer Sitzung umfassen. Der Eingriff wird in der Regel unter Lokalanästhesie vorgenommen. Möglich ist der Einsatz weiterer Verfahren, um dem Patienten absolute Schmerzfreiheit zu garantieren. Hier ist die Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) in der Hand eines erfahrenen Narkosearztes als Standardverfahren seit langen Jahren etabliert.

Was passiert nach dem Eingriff?

Nach dem Eingriff in der postoperativen Phase kann der Heilungsverlauf durch den Einsatz wirksamer Schmerzmittel, einer antibiotischen Prophylaxe sowie durch die Verwendung schwellungsreduzierender Mittel unterstützt werden. Diese Phase dauert in der Regel 2-3 Tage, in denen auch außergewöhnliche körperliche Anstrengung vermieden werden sollte.

Wir orientieren uns bei unserer Arbeit an der „Leitlinie zur operativen Entfernung von Weisheitszähnen“, die von führenden Fachgesellschaften regelmäßig aktualisiert wird. Werden die Empfehlungen der Leitlinie befolgt, ist das Risiko von Komplikationen als eher gering einzustufen.

Haben Sie Fragen zur Weisheitszahnentfernung? Dann nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!

Was Sie beim Eingriff beachten sollten:

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