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zahnarztangst, zahnarztphobie zahnarztangst, zahnarztphobie
Vor lauter Angst war ich seit sieben Jahren nicht mehr beim Zahnarzt. Jetzt halte ich die Schmerzen kaum noch aus. Käme eine Behandlung unter Narkose für mich in Frage?

Narkodent: Sie sind mit diesem Problem nicht allein. Wenn keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen, ist eine Behandlung unter Vollnarkose möglich. Man kann das tatsächlich so machen, dass Sie von der ganzen Sache nichts mitbekommen.


Wo liegt der Unterschied zwischen Zahnarztangst und Zahnarzt-Phobie?

Narkodent: Bei einer Zahnarzt-Phobie treten körperliche Reaktionen auf, die bis hin zum Kreislaufkollaps reichen können. Die Patienten wollen eigentlich zum Zahnarzt gehen, schaffen es aber nicht. Sie haben nicht nur Angst vor dem Doktor, sondern auch vor den körperlichen Symptomen und davor, die Kontrolle über sich selbst zu verlieren.



Ich habe eine so große Panik vor dem Zahnarzt, dass ich mich nicht mal in eine Praxis traue. Was kann ich tun?

Narkodent: Vielen Patienten hilft es, sich die Praxis erst mal anzusehen. Vereinbaren Sie zunächst einen Beratungstermin ohne Behandlung. Dann kann man vorher ganz unverbindlich über alle Probleme sprechen.



Sind vor einer Vollnarkose beim Zahnarzt nicht EKG, Röntgen und Laboruntersuchung nötig?

Narkodent: Der Narkosearzt unterhält sich ausführlich mit dem Patienten über Vorerkrankungen und untersucht ihn körperlich. Wenn der Patient gesund ist, sind heute oft keine umfangreichen Voruntersuchungen mehr nötig.



Könnte man eine Zahnbehandlung anstatt unter Narkose auch mit Hypnose durchführen?

Narkodent: Die Hypnose ist leider kein sicheres Verfahren und hat sich in der Praxis nicht bewährt. Zwischendurch können immer wieder Schmerzen auftreten.



Ich habe richtige Panikattacken beim Zahnarzt. Jetzt brauche ich Implantate und möchte mich in Vollnarkose behandeln lassen. Wie hoch ist das Narkose-Risiko?

Narkodent: In der Hand eines erfahrenen Anästhesisten ist das Risiko kaum größer als bei einer Spritze zur örtlichen Betäubung.



Ich habe schon vor einigen Jahren sehr schlechte und schmerzhafte Erfahrungen bei einem polnischen Zahnarzt gemacht. Seitdem schaffe ich es nicht mehr, eine Praxis zu betreten. Welche Narkosearten gibt es in der Zahnmedizin und welche ist die schonendste?

Narkodent: Man kann in örtlicher Betäubung, in einem oberflächlichen Dämmerschlaf oder in Vollnarkose behandeln. Welches Verfahren in Frage kommt, sollten Sie mit dem Zahnarzt besprechen. Es hängt auch vom Eingriff ab.



Vor dem Bohrer habe ich höllische Angst und war deshalb seit vier Jahren nicht mehr beim Zahnarzt. Damals bin ich nach einer Röntgenaufnahme geflüchtet, als mir der Doktor sagte, alle Zähne im Oberkiefer seien kaputt und müssten raus. Jetzt tut es sehr weh. Ich schäme mich aber und habe Angst vor den Vorwürfen des Zahnarztes, weil ich mein Gebiss so vernachlässigt habe.

Narkodent: Das hören wir öfter, aber keiner macht Ihnen einen Vorwurf. Denn Zahnarztangst ist ein ernst zu nehmendes Problem. Lassen Sie sich untersuchen und einen Behandlungsplan aufstellen. Wenn Sie es wünschen, kann man in Narkose behandeln.



Ich habe so große Angst vor dem Zahnarzt, dass ich mich nicht mal traue, beim Doktor anzurufen. Wo kann man erfahren, welche Zahnärzte Behandlungen unter Vollnarkose durchführen? Die Ärztekammer konnte uns keine Adressen nennen.

Narkodent: Die Gesellschaft für Narkose in der Zahnmedizin (Narkodent) gibt Ihnen unter der Telefonnummer 089 - 340 82 90 20 Auskunft.



Muss ich die Narkose beim Zahnarzt selbst bezahlen oder übernimmt das die Kasse?

Narkodent: Die gesetzlichen Kassen sind der Meinung, dass eine örtliche Betäubung für die Zahnbehandlung ausreichende sei. Nur in wenigen Ausnahmefällen übernehmen sie die Kosten, die ja nach Aufwand und Dauer zwischen 500 und 1.500 Euro liegen können. Privatpatienten haben es hier besser.



Können sich nur Patienten mit besonders schwerer Zahnarztangst unter Vollnarkose behandeln lassen oder ist das auch für Patienten möglich, denen der Eingriff nur unangenehm ist und die sich deshalb eine Narkose wünschen? Ich hätte mehr Angst vor der Spritze in den Mund als vor der Infusion im Arm für die Vollnarkose.

Narkodent: Die Zahnbehandlung unter Narkose ist für jeden Patienten möglich, so lange keine medizinischen Gründe dagegen sprechen. Da muß nicht unbedingt eine Phobie oder eine andere strenge Indikation vorliegen.

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Ich habe seit einer Kieferoperation vor sechs Jahren chronische Zahnschmerzen und aus Angst seitdem keinen Zahnarzt mehr aufgesucht. Was soll ich tun?

Narkodent: Versuchen Sie, Ihre Angst zu überwinden und sich zumindest einmal untersuchen zu lassen. Dabei muss wahrscheinlich ein neues Röntgenbild gemacht werden, um zu sehen, woher die Schmerzen kommen. Auf Wunsch können Sie auch unter Narkose behandelt werden.



Ich brauche eigentlich eine Krone. Kann ich das unter Narkose machen lassen?

Narkodent: Ja, das kann man normalerweise auch unter Narkose machen lassen.



Ich habe meine Zähne aus Angst und Zeitmangel vernachlässigt und benötige jetzt eine umfangreiche Sanierung. Ist das unter Vollnarkose tatsächlich in einer einzigen Sitzung möglich, auch wenn sie mehrere Stunden dauert?

Narkodent: Das müssen Zahn- und Narkosearzt nach einer ersten Untersuchung entscheiden. Aber prinzipiell ist das möglich. Wir behandeln zahlreiche Geschäftsleute und Selbstständige, die nur wenig Zeit haben und sich daher alle Zähne in einer oder maximal zwei Sitzungen sanieren lassen.

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